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Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel ist ein protestantisches Kirchenlied von Philipp Friedrich Hiller 1767, Melodie Joachim Neander 1680.

Text

Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel,
Gottes Gnade weicht mir nicht;
und der Friede hat dies Siegel,
dass Gott seinen Bund nicht bricht.
Dieses macht mich unverzagt,
weil es mein Erbarmer sagt.

Das sind Worte für die Schwachen,
die sind wohl des Glaubens wert;
das heißt Herzen freudig machen,
das ist Trost, wie man begehrt.
Gottes Gnade weicht dir nicht,
weil es dein Erbarmer spricht.

Hier ist Kraft für alle Müden,
die so manches Elend beugt;
man find’t Gnade, man hat Frieden,
welcher alles übersteigt.
Mein Erbarmer, sprich mir du
dies in allen Nöten zu.

Wenn mich meine Sünden schmerzen
und der Strafen lange Pein,
ach so rede meinem Herzen
deinen Trost und Frieden ein,
dass du mir in Jesus Christ
ewig ein Erbarmer bist.

Gib mir einen starken Glauben,
der dein Wort mit Freuden fasst;
so kann mir der Tod nicht rauben,
was du mir geschenket hast.
Auch die Hölle nimmt mir nicht,
was mir mein Erbarmer spricht.

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