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Stark ist meines Jesu Hand ist ein protestantisches Kirchenlied von Karl Bernhard Garve. Melodie: Theodor Kopp (1871), Enno Friedrich Popkes (1941).

Text

Stark ist meines Jesu Hand,
und er wird mich ewig fassen,
hat zu viel an mich gewandt,
um mich wieder loszulassen.
Mein Erbarmer lässt mich nicht;
das ist meine Zuversicht.

Sieht mein Kleinmut auch Gefahr,
fürcht ich auch zu unterliegen:
Christus reicht den Arm mir dar,
Christus hilft der Ohnmacht siegen.
Dass mich Gottes Held verficht,
das ist meine Zuversicht.

Würd es Nacht vor meinem Schritt,
dass ich keinen Ausgang wüsste
und mit ungewissem Tritt
ohne Licht verzagen müsste,
Christus ist mein Stab und Licht;
das ist meine Zuversicht.

Will mein Herr durch strenge Zucht
mich nach seinem Bild gestalten,
o so will ich ohne Flucht
seiner Hand nur stillehalten.
Dann erschreckt mich kein Gericht;
das ist meine Zuversicht.

Seiner Hand entreißt mich nichts;
sollt ich ihn mit Kleinmut schmähen?
Mein Erbarmer selbst versprichts;
sollt ich ihm sein Wort verdrehen?
Nein, er lässt mich ewig nicht,
das ist meine Zuversicht.

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