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Sei zufrieden, mein Gemüte! ist ein protestantisches Kirchenlied von Benjamin Schmolck.

Text

Sei zufrieden, mein Gemüte!
Gott ist gut,
was er tut,
ist auch voller Güte.
Schaue seine großen Taten!
Was die Welt
in sich hält,
ist ihm wohlgeraten.

Beides, Erd und Himmel preisen
seine Macht,
Tag und Nacht
müssen sie beweisen,
Sonn und Stern' sind Gottes Zeugen;
was sich regt
und bewegt,
kann von ihm nicht schweigen.

Schau die Werke seiner Hände!
Mensch und Tier
sagen dir,
dass sein Ruhm ohn' Ende;
auch der Wurm in seiner Blöße,
Gras und Laub
zeugt von Gottes Größe.

Was auf Bergen und in Gründen,
in der Höh
in der See
oder sonst zu finden,
rühmet seinen Schöpfers Stärke,
dass man hier nach Gebühr
seine Weisheit merke.

Wie muss ich sein Lob erheben,
wie so gar
wunderbar
gab er mir mein Leben!
Seel und Leib ist sein Geschenke;
ist es nicht
meine Pflicht,
dass ich dran gedenke?

Er hat seine Huld vermehret,
da er hier
Jesum mir
als ein Pfand bescheret
und durch ihn auf meinem Pfade
mich beglückt;
heißet das nicht Gnade?

Wie mich sein getreues Sorgen
Tag und Nacht
nimmt in acht,
das zeigt jeder Morgen;
ja kein Augenblick verschwindet,
der mir nicht,
Gott mein Licht,
deine Huld verkündet.

Sandt' er mir des Kreuzes Plagen,
war die Last
kaum gefasst,
so half er mir tragen;
war nicht mehr Geduld vorhanden,
seine Kraft
hat geschafft,
dass ich's überstanden.

Nun mein Herz, das hat schon lange
Gott getan;
denke dran,
will dir werden bange!
Dein Gott wird dich nicht verlassen;
trau dem Herrn,
er hilft gern,
er wird dich nicht hassen!

Der viel tausend Millionen
noch erhält,
die die Welt
um mich her bewohnen;
der den Himmel unterstützet,
weiß, was dir
auch hinfür
schadet oder nützet.

Drum ergib dich seinem Willen!
Heiße gut,
was er tut,
einst wird sich's enthüllen!
Denn Gott weiß in allen Sachen,
groß an Rat,
stark von Tat,
alles wohl zu machen.

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