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Reich des Herrn ist ein protestantisches Kirchenlied von Karl Bernhard Garve. Melodie: Johann Anastasius Freylinghausen.

Text

Reich des Herrn,
brich hervor in vollem Tag!
Deiner Strahlen Macht erhelle,
was in Todesschatten lag!
Wolk' und Zweifelsnebel fälle;
Sende Licht und Wärme nah und fern,
Reich des Herrn!

Siege bald!
Komm, das kalte Reich der Nacht
aller Enden zu zerstören!
Sieh, es sammelt seine Macht –
Doch wer kann den Sieg Dir wehren?
Denn die Sonne der Gerechtigkeit
führt den Streit.

Menschenhuld
klopft in Deiner milden Brust,
unter Menschenkindern wohnen,
das ist Deines Herzens Lust.
Nimm, o, nimm die Nationen,
nimm zum Wohnsitz alle Länder ein!
Sie sind Dein.

Aber ihr,
die der König ausgesandt,
geht voran in allen Zonen!
bahnt die Weg' und macht bekannt
unter allen Nationen,
wie die Gnade, wo der Herr regiert,
triumphiert!

Welch ein Herr!
Ihm zu dienen, welch ein Stand!
Wenn wir seines Dienstes pflegen,
lohnt Er unsrer schwachen Hand
armes Werk mit reichem Segen.
Wallen wir, so wallt sein Friede mit
Schritt für Schritt.

Kommt herbei,
frohe Zeiten, säumet nicht!
Dass der Herr sich offenbare
als der Völker Recht und Licht!
Kommt, dass alle Welt erfahre,
wie die Menschenherd' ihr großer Hirt
weiden wird!

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